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Weihrauch und Myrrhe Wirkung nicht nur beim Räuchern

Doppelte Wirkung von Weihrauch und Myrrhe

Weihrauch: Olibanum

Weihrauchbäume wachsen in Indien, in Ostafrika und auf der arabischen Halbinsel. Gesammelt wird der milchige Saft, der austritt, wenn man den Stamm und dickere Äste der Bäume anritzt. Allerdings ist es nicht die erste Ernte, die das wertvolle Harz liefert, sondern erst die zweite Ernte. Das ist dann der echte Weihrauch. Der Baum wird immer wieder, mit längeren Pausen, angeritzt und der wertvolle Weihrauch geerntet. Dann muss der Weihrauch Baum mehrere Jahre ruhen.

In Indien, Afrika und Arabien werden schon seit langer Zeit Weihrauchtherapien angewandt.

Erst als die alte Kunst der Aromatherapie bei uns bekannter wurde, begann man den Weihrauch als ätherisches Öl einzusetzen. Weihrauch wirkt antiseptisch, desinfizierend und entzündungshemmend. Heute gibt es den Weihrauch nicht nur als Räucherharz, Räucherstäbchen und ätherisches Öl, sondern auch in Form von Salben, Tabletten, Kapseln und Tropfen.

Die Wirkung von Weihrauch als Räucherharz wirkt sehr gut um das Gedächtnis zu stärken. Weihrauch beruhigt und reinigt und klärt die Gedanken und Gefühlswelt. Beim Räuchern von Weihrauch werden Räucherdüfte freigesetzt, die das Immunsystem stärken können. Räuchern mit Weihrauch ist besonders bei Asthma, grippalen Infekten, Husten, Kopfschmerzen vorteilhaft, denn Weihrauch wirkt entkrampfend und beruhigend. Weihrauch sorgt für seelische Ausgeglichenheit.

Weihrauch als ätherisches Öl, verdünnt mit einem Trägeröl, kann als Massageöl bei steifen Gliedern, bei Gelenks- und Muskelentzündungen und bei Rückenschmerzen verwendet werden. Weihrauchkapseln ergänzen diese Weihrauch Therapie.

Aber auch bei entzündlichen Erkrankungen der inneren Organe (Magen, Darm, Harnwege) kann eine Weihrauch Therapie nützlich sein.

Bei Zeckenbissen ist Weihrauch als ätherisches Öl ebenso hilfreich. Betupfen Sie den Biss mit Weihrauch Öl.

Eine Weihrauchsalbe gibt es für die Haut, z.B. bei Muskelentzündungen und kann bei Schuppenflechte hilfreich sein.

Unterstützende Edelsteine: Labradorit

Myrrhe:

Wird die Rinde dieses Balsambaumgewächses angeritzt, tritt ein gelbliches Harz aus. An der Luft trocknet das Harz und wird eine braune harte Masse. Dies ist die Myrrhe, aus der Ätherisches Öl und Tinkturen gewonnen werden können.

In der traditionellen chinesischen Medizin sagt man, dass Myrrhe die Kälte in der Lunge vertreibt und bei Bronchitis helfen soll. Sie wirkt zusammenziehend, antibakteriell und desinfizierend.

Dazu gibt es unterstützende Edelsteine, wie z.B. Malachit und Rhodonit.

Am Dreikönigstag wird man daran erinnert, dass die 3 Heiligen aus dem Morgenland dem Jesuskind als kostbares Geschenk Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten, als eine Pflanze, die alles Böse vertreiben soll.

Heute verwenden wir Myrrhe als Räucherharz, Räucherstäbchen und als Tinktur.

Die Wirkung von Myrrhe beim Räuchern:

Da Myrrhe desinfizierend wirkt, ist eine Räucherung mit diesem Räucherharz besonders gut bei Schnupfen und Ähnlichem. Eine Myrrhe Räucherung bringt eine sinnlich anregende Atmosphäre und erdet gleichzeitig. Abends geräuchert, fördert sie Entspannung und einen ruhigen Schlaf.

Myrrhe als Tinktur:

Eine Myrrhe Tinktur desinfiziert die Schleimhäute im Mund- und Rachenraum. Oder man betupft damit die Druckstellen einer Prothese.

Verdünnt zu einem Gurgelwasser kann man die Myrrhe Tinktur bei Schleimhautentzündungen im Mundbereich verwenden.

Bei Erkältungen, Halsschmerzen oder Herpesinfektionen kann man diese Myrrhe Tinktur verwenden.

Rezept:

1 Teil Myrrhe wird mit 5 Teilen hochprozentigem Alkohol übergossen. Lassen Sie diese Mischung einige Wochen in der Sonne ziehen.

Quelle: „Die Kräuter in meinem Garten“